Sagt NEIN zu Krieg!

Lenja Schwerdt und Niklas Schlüter aus dem Geschichtsprofil der Eider-Treene-Schule in Tönning hielten anlässlich des Volkstrauertages eine bewegende Rede auf dem Tönninger Friedhof.

Zu Beginn stellten die Elftklässler eindrucksvoll einen der bekanntesten Prosatexte des Schriftstellers Wolfgang Borchert vor. Das Manifest „Dann gibt es nur eins!“ fordert die Menschen eindringlich dazu auf, NEIN zum Krieg zu sagen. Es entstand im Jahre 1947, wenige Wochen vor Borcherts Tod.

Dass Wolfgang Borcherts Worte auch heute noch Gültigkeit besitzen, unterstrichen Lenja und Niklas in ihrer Rede. Sie nannten viele Länder, in denen heutzutage Krieg herrscht, und erinnerten an das große Leid und den Schmerz der Menschen, die sich tagtäglich damit auseinandersetzen müssen. Gleichzeitig erinnerten sie an die Menschen, die in vergangenen Zeiten in Kriegen ihr Leben ließen.

Die Elftklässler appellierten, endlich umzudenken, und aus der Geschichte zu lernen: „Sagt NEIN zu Krieg und JA zu einer friedlichen Zukunft!“

Schülerbeförderung

Während des Schuljahres kommt es gelegentlich zu vorzeitigem Unterrichtsschluss, in der Regel nach Vorankündigung. Bitte nehmen Sie hierzu folgenden Elternbrief zur Kenntnis:

Elternbrief Schülerbeförderung

Start der Rollenden Lesestunde am Montag 19.09.2022

Zur Förderung der Lesekompetenz wird an der ETS-Tönning ab der nächsten Woche eine Leseförderung in allen Klassen der Unterstufe eingeführt. Hierbei handelt es sich um das Konzept der Rollenden Lesestunde. Eine wöchentliche Lesestunde rotiert dabei durch den Stundenplan, sodass in jedem Fach gelesen wird.

Weitere Informationen finden Sie im Elternbrief Rollende Lesestunde.

Benefizkonzert war ein voller Erfolg

(23.06.2022)

Mit Musik helfen. So lautete der Plan von Ole Hellström, einem Schüler der ETS in Tönning. Gemeinsam mit der Stadt Tönning wurde daher ein Benefizkonzert für die Ukraine organisiert, welches am 23.04.2022 im Packhaus in Tönning stattfand. Die Spenden in Höhe von 5.762,80€ werden nun an die „R.SH hilft helfen“-Stiftung übermittelt.

Die komplette Presseinformation finden sie hier: Presseinformation Benefizkonzert

Friedenstauben in der Eider-Treene-Schule Tönning

(18.04.2022)

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

An vielen Schulen im Lande machen sich Kinder und Jugendliche Sorgen über den Krieg in der Ukraine und welche Auswirkungen das auf Deutschland haben könnte. Sie sehen die verstörenden Bilder in den Medien und erleben ihre Eltern unsicher und besorgt. Und das nachdem bereits Corona so viele Unsicherheiten in die Familien brachte. Pädagogen weisen darauf hin, dass die Schülerinnen und Schüler Ängste haben und diese auch äußern. Sie benötigen Ventile, um diese Sorgen nicht mit sich alleine herumzutragen. An der Tönninger Eider-Treene-Schule greift man die aktuelle Situation im Unterricht auf und die Schüler haben die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen und Hintergründe zu erfahren. Ganz wichtig ist es dabei auch, dass sie ihre Last und ihre Hoffnung symbolisch ausdrücken können. So entstand in diesen Tagen auf Initiative der Lehrerin Herdis Topf ein kleines Kunstwerk in einem Eingangsbereich der Schule. Ganz kurzfristig und schnell bastelten alle Klassen von der Fünften bis zur Oberstufe Friedenstauben und gestalteten daraus ein Gesamtwerk. Jede Taube steht für den Wunsch nach Frieden für alle Menschen. Einige Kinder malten auch aus eigener Initiative ukrainische oder russische Fahnen auf die Tauben, aber Initiatorin Topf weist darauf hin, dass der aktuelle Konflikt zwar ein Anlass sei, aber dass man ganz allgemein daran erinnern möchte, wie wichtig Frieden für alle Menschen auf der Welt sei, denn Konflikte gebe es ja leider an vielen Orten. „Alle nahmen die Idee sofort mit Begeisterung auf und trugen zum Projekt bei – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Poolkräfte und die Hausmeister der Schule halfen bei der Umsetzung“, so Topf. Für die Lehrkräfte ist die Aktion eine Bestätigung, dass die Schule nicht am Leben vorbeigeht. Während der Umsetzung kam es zu vielen Gesprächen über Krieg, über Flucht und über Ängste, die im Moment entstehen.

Die Lehrkräfte und Schüler spürten bei dem Projekt auch wieder das Gemeinschaftsgefühl, das während Corona in Leidenschaft geraten war.